Document Cloud

Adobe arbeitet mit Branchenpartnern an offenem Standard für Cloud-basierte digitale Signaturen

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Neues Industriekonsortium stellt erstmalig offene digitale Signaturen für Mobilgeräte und Web vor

Am 1. Juli 2016 tritt eine neue Signaturverordnung der Europäischen Union (eIDAS) in Kraft, die dabei helfen wird, den Weg für die globale Nutzung von sicheren digitalen Signaturen zu ebnen. Zeitgleich mit diesem Meilenstein, der die Popularität digitaler Signaturen nachhaltig steigern wird, stellt Adobe heute das Cloud Signature Consortium, eine Gruppe von branchenführenden Unternehmen und akademischen Einrichtungen, die einen neuen offenen Standard für Cloud-basierte digitale Signaturen für Mobilgeräte und Web schaffen wollen, vor.

Digitale Signaturen sind die fortschrittlichste und sicherste Art der elektronischen Signatur und werden von Unternehmen und Behörden weltweit immer häufiger eingesetzt. Eine standardgemäße digitale Signatur ist aber bisher oft ein umständlicher und zeitraubender Prozess, der die Menschen an ihre Desktops kettet. Vielfach benötigen sie Zertifikat-basierte IDs, die auf einem physischen Gerät, wie einem USB-Token oder einer Signaturkarte, gespeichert sind. Diese Vorgehensweise kann die steigenden Erwartungen von Verbrauchern und Unternehmen bezüglich einfacher und intuitiver Routinen, die überall und auf jedem Gerät funktionieren, nicht erfüllen.

Es stehen bereits einige Cloud-basierte digitale Signaturlösungen zur Verfügung. Hierbei handelt es sich allerdings um proprietäre und fragmentierte, nicht aber um offene Lösungen mit einer Auswahl an Zertifikatsanbietern. Als Führungs- und Gründungsmitglied des neuen Konsortiums arbeitet Adobe europaweit mit Marktführern zusammen, um einen offenen Standard zu entwickeln, der die sicherste Form der elektronischen Signatur weltweit auf über sieben Milliarden Mobilgeräte bringt.

„Adobe war bei Industriestandards wie PDF schon immer wegweisend und fortschrittlich. Wir stehen für offene Standards, und wo sie fehlen, helfen wir, sie zu schaffen“, sagt Bryan Lamkin, Executive Vice President und General Manager Adobe Digital Media. „Mit mehr als sechs Milliarden verarbeiteten digitalen und elektronischen Signaturtransaktionen in Adobe Sign und der Adobe Document Cloud jedes Jahr, konzentrieren wir uns jetzt darauf, den Signaturbereich voranzubringen. Wir freuen uns, heute in Zusammenarbeit mit dem Cloud Signature Consortium einen offenen Standard für Cloud-basierte digitale Signaturen vorstellen zu können.”

Wofür ein offener Standard

Der neue vom Konsortium entwickelte Standard beschleunigt die digitale Transformation der Geschäftswelt auf globaler Ebene durch die Bereitstellung von digitalen Signaturlösungen über die gesamte Bandbreite von Cloud-Anwendungen und Mobilgeräten. Nach der Implementierung wird der Standard Verfahren vereinfachen, bei denen die Identifikation des/der Unterzeichnenden von entscheidender Bedeutung ist, wie zum Beispiel bei Eheschließungen, Gewerbeanmeldungen oder Anträgen auf Sozialleistungen oder höhere Kredite. Zunächst zielt das Cloud Signature Consortium primär auf die EU, aber längerfristig ist geplant, ein globales Netzwerk von Branchenakteuren aufzubauen und bis Ende 2016 eine neue Standardspezifikation zu veröffentlichen. Die ersten Cloud-basierten Implementierungen folgen kurz danach. Die Notwendigkeit des Konsortiums bestand zunächst darin, die höchsten Anforderungen der EU-Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste (eIDAS) zu erfüllen. Da die Nachfrage nach hochsicheren digitalen Lösungen weiter steigt, werden inzwischen allerdings globale Auswirkungen erwartet.

„Adobe hat viel Erfahrung damit, die Nutzung offener Standards zu etablieren und zu fördern“, sagt Melissa Webster, Vice President of Content and Digital Media Technologies, IDC. „Ein offener Standard für Cloud-basierte digitale Signaturen wird nicht nur Unternehmen helfen, Zeit und Ressourcen zu sparen, sondern letztlich einen ganzen Sektor mit Best Practices vorantreiben, von denen alle profitieren.”

Zu den ersten Mitgliedern des Cloud Signature Consortium neben Adobe, die von EU-Anbietern Cloud-basierter digitaler Signaturen und Trust-Service-Anbietern über Akademiker bis hin zu standard- und sicherheitsfokussierten Unternehmen reichen, gehören:

  • Asseco Data Systems – Polen
  • Bundesdruckerei / D-Trust – Deutschland
  • Cryptolog / Universign – Frankreich
  • Docapost / Certinomis – Frankreich
  • InfoCert – Italien
  • Intarsys Consulting – Deutschland
  • Intesi Group – Italien
  • Izenpe – Spanien
  • SafeLayer – Spanien
  • SwissSign – Schweiz
  • Technische Universität Graz – Österreich
  • Unibridge – Norwegen

Über die Adobe Document Cloud

Im Mittelpunkt der Document Cloud stehen Acrobat DC, die weltweit beste PDF-Lösung, Adobe Sign, die führende Lösung für elektronische Signaturen, die jedem die elektronische Unterzeichnung und den Versand von Dokumenten über jede Art von Geräten ermöglicht, sowie leistungsstarke begleitende mobile Apps. Jedes Jahr werden mehr als sechs Milliarden Transaktionen per elektronischer oder digitaler Signatur über die Document Cloud abgewickelt, unter anderem durch global tätige Unternehmen wie AmerisourceBergen, The Royal Bank of Scotland und Verizon, die für schnelle, sichere und mobile e-Signaturen auf die Document Cloud und Adobe Sign setzen. Adobe Sign, Acrobat DC und Acrobat Reader ermöglichen schon heute digitale Signaturen, die die eIDAS-Anforderungen erfüllen. Adobe war sogar der erste große Softwareanbieter, der die Unterstützung der European Trusted Lists (EUTL) für Dokumentsignierung und -validierung mit EU-anerkannten CAs einführte.

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 Über Adobe

Adobe ist der weltweit führende Anbieter von Software und Online-Services für Digitale Medien und Digitales Marketing. Drei leistungsstarke Cloud-Lösungen ermöglichen Kunden innovative digitale Inhalte zu kreieren, zielgenau auf allen relevanten Kanälen zu veröffentlichen, den Erfolg zu messen und kontinuierlich zu optimieren.

Die Adobe Creative Cloud bietet inzwischen über 6 Millionen Mitgliedern mit nur einem Abo direkten Zugriff auf weltweit führende Desktop-Tools wie Photoshop CC, Mobile-Apps wie Adobe Slate und Webangebote wie Behance und den Bilderservice Adobe Stock. Die professionelle PDF-Plattform Adobe Document Cloud erlaubt Anwendern jederzeit und überall Dokumente zu erstellen, zu genehmigen, zu unterschreiben, zurückzuverfolgen und zu verwalten – ob am Desktop-Rechner oder auf dem Smartphone und Tablet. Die Adobe Marketing Cloud ermöglicht es Unternehmen, mithilfe von Big Data ihre Nutzer über alle Devices und digitalen Touchpoints hinweg personalisiert anzusprechen und zu aktivieren.

Adobe beschäftigt weltweit über 13.000 Menschen bei einem Jahresumsatz von 4,8 Milliarden US-Dollar (im Finanzjahr 2015). Die Adobe Systems GmbH in München steuert Vertrieb, Marketing und Kundenbetreuung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.