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ADI: Deutsche Hersteller heißen Automation und Robotik willkommen

Manufacturing

Mehr Effizienz für die Produktion – und das bei sinkenden Kosten: Die Vorteile der Digitalisierung im Bereich der industriellen Fertigung werden auf der Hannover Messe 2017 wieder einmal mehr als deutlich. Insbesondere die deutschen Unternehmen sehen in digitalen Fertigungstechnologien große Potenziale. Im weltweiten Vergleich steht Deutschland den Themen Automation (+2,35 auf einer Skala von -5 bis +5) und Robotik (+1,83) am positivsten gegenüber. Deutlich kritischer werden diese Entwicklungen u. a. in den Niederlanden (Automation: +1,76) und den USA (Robotik: +1,47) bewertet. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Adobe Digital Insights (ADI) zum globalen Manufacturing Social Buzz. Dafür wurden im Zeitraum von Januar 2016 bis März mehr als 64 Millionen Erwähnungen in den folgenden Netzwerken untersucht: Facebook, G+, Reddit, Twitter, Dailymotion, Flickr, Instagram, Tumblr, VK, Disqus, Foursquare, Metacafe, WordPress und YouTube sowie Blogs.

Industrie 4.0 auf dem Vormarsch
Insgesamt liegen die Manufacturing-Themen Automation mit 64 Prozent und Robotik mit 33 Prozent der weltweiten Social Mentions voll im Trend. Der in Deutschland geprägte Begriff „Industrie 4.0“ kommt auf internationalem Parkett zwar nur auf 3 Prozent, die Zahl der Online-Erwähnungen hat sich jedoch seit Januar 2016 um das 51-fache erhöht. Großes Interesse zeigt das Social Web auch an selbststeuernden Fahrzeugen: Seit Januar 2016 verzeichnet der ADI Report in jedem Quartal mehr als 150.000 Social Mentions rund ums autonome Fahren. Als meistgenannte Marken stehen hier vor allem Tesla (29.500 Social Mentions) und BMW (16.300 Social Mentions) hoch im Kurs.

„Die vierte industrielle Revolution ist Herausforderung und Chance für Unternehmen jeglicher Größe. Die gewaltigen Potenziale von Automation und Robotik haben die deutschen Unternehmen für den Bereich der industriellen Fertigung bereits erkannt und verinnerlicht. Doch das allein reicht nicht: Jetzt muss die deutsche Wirtschaft den nächsten Schritt machen und die Digitale Transformation in ihrer gesamten Komplexität angehen. Dazu gehört u. a. die konsequente Digitalisierung von Produkten und Services, die von Kunden schon heute erwartet wird. Für die deutsche Wirtschaft gilt es, das Tempo zu erhöhen, flexibel zu agieren und massiv zu investieren, um nicht global ins Hintertreffen zu geraten“, so Axel Heyenga, Industry Strategy Director EMEA bei Adobe.

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